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Reizen würde mich der Apple Bildband ja schon….vielleicht bringt der Weihnachtsmann noch eine Überraschung.

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Erstes Buch in 2016: Die KAVAJ Story

Buchempfehlungen 2016

Im Durchschnitt liest angeblich nur jeder 4. Deutsche jährlich überhaupt ein Buch. Dabei heißt es doch so schön „lesen bildet“ und dieser Aussage kann ich mich nur anschließen. Im Schnitt konsumiere ich monatlich mindestens ein Buch dazu zahlreiche Magazine/Fachzeitschriften sowie unzählige Blogs. Das wird sich auch 2016 hoffentlich nicht ändern.

Um meinen Beitrag zu leisten, möchte ich deshalb regelmäßige Buchempfehlungen abgeben bzw. einen Einblick in die von mir gelesenen Bücher geben. Ich werde hierbei auf eine ausführliche Rezension verzichten, sondern mehr einen persönlichen Kurzeindruck sowie eine Empfehlung (oder auch nicht) aussprechen.

The KAVAJ Case: How Two Former Amazon Employees Made Millions

Mit knapp über 160 Seiten ist die KAVAJ Story sehr schnell gelesen. Das Buch ist derzeit nur auf englisch erhältlich, die Gründer wollen hiermit insbesondere die englisch sprechende Amazon Marketeer-Zielgruppe ansprechen. KAVAJ ist ein Hersteller von Leder-Taschen für Macbook’s, iPad’s und iPhones (plus einige Randprodukte wie das auf dem Bild abgebildete KAVAJ Wallet welches ich sehr schätze). Für jemand der die Marke nicht kennt, mag der Titel auf den ersten Blick reißerisch klingen, ist er aber nicht. Die beiden ehemaligen Amazon Deutschland Mitarbeiter haben tatsächlich innerhalb weniger Jahre ein Unternehmen aufgebaut, welches mehrere Millionen Umsatz generiert. Das Buch ist kein klassischer Ratgeber, obwohl es gleichzeitig einige wertvolle Tipps enthält. Es ist mehr eine unterhaltsame, spannende Erzählung wie die Gründer Ihr Geschäft aufgebaut haben. Nachdem das Thema „Amazon“ gerade in keiner E-Commerce Strategie fehlen darf, wollen die Inhaber Ihr erworbenes Fachwissen nun in der neuen KAVAJ Academy vermitteln – das Buch soll hierbei unterstützen, an der ein oder anderen Stelle merkt man dies auch, es ist aber nicht zu aufdringlich. Natürlich eine clevere Idee sich hiermit nun ein zweites, vermutlich höchst lukratives Standbein aufzubauen.

Mein Fazit

Schnell zu lesendes Buch. Gutes, leicht zu verstehendes English. Jeder der sich für E-Commerce, Start-Ups, Amazon interessiert wird daran Gefallen finden. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Details gewünscht, die werden wir aber vermutlich schon bald in der Academy erhalten.

Bezugsquelle

Das Buch ist – wie bei KAVAJ üblich – ausschließlich über Amazon zu beziehen.
Ich selbst habe die Kindle Edition gelesen.

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Die Revolution aus Kalifornien

2013 schickte der Axel Springer Konzern vier Mitarbeiter für ein halbes Jahr in die Keimzelle der Digital-Revolution: Im Silicon Valley sollten Kai Diekmann, Peter Würtenberger, Martin Sinner (einer der Idealo Gründer und jetziger Redcoon Chef) sowie Christoph Keese neue Insights gewinnen, Kontakte knüpfen und herausfinden was so berühmt an diesem Tal ist und warum es uns gerade mit einem Unternehmen nach dem anderen überrollt.

Letzter hat seine Erlebnisse nun in einem 320 Seiten starkem Buch mit dem Titel „Silicon Valley – Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt“ (Amazon Link) veröffentlicht.

Mich fesselt das Valley seit ich 1995 in San Francisco das erste Mal den Fuß auf amerikanischen Boden setzte. Von daher war es mir eine Freude das Buch zu lesen und es hat mich überrascht: Selten hat mich ein Buch so zum nachdenken gebracht, hat mir so viele Notizen entlockt und mich gleichzeitig so fasziniert.

Hierarchien stehen der Innovation nur im Wege.

In den ersten Kapiteln erzählt der Autor von seinen Erfahrungen und man bekommt ein gutes Gefühl für die Orte die man heute als Silicon Valley zusammenfasst. Auch die Universität Stanford und seine Rolle kommt hierbei nicht zu kurz.

Für Finanz-Laien wird die teilweise dubios wirkenden Finanzierungen von Startups etwas klarer. Allein im Valley wird jährlich gut 20x so viel Wagniskapital verteilt wie in ganz Deutschland zur Verfügung steht.

Innovativ ist nur, was Widerspruch hervorruft. Alles was Konsens produziert, kann nicht disruptiv sein.

In den letzten Kapiteln wird es zunehmend nachdenklicher, insbesondere um den Monopolisten Google wird ein düsteres Bild gezeichnet. Als Axel Springer Mitarbeiter begibt sich Herr Keese hier auf dünnes Eis, bemüht sich aber ein klares Bild zu zeichnen. Auch wenn ich hier nicht alle Meinungen mit dem Autor teile, so muss ich doch zugeben das es mich zumindest zum nachdenken angeregt hat ob es wirklich immer so gut ist jeden Google Dienst zu nutzen.

Mein Fazit:
Für jeden der sich für das Valley interessiert, mit disruptivem Wandel sowie der damit oft verbundenen digitaler Transformation beschäftigt, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre!

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16 Millionen vor mir aber noch mehr nach mir!

Twitter

Twitter fasziniert mich: Als ich 2008 meinen Account @waldeis registrierte, war Twitter schon lange kein Geheimtipp mehr: Etwas über 16 Millionen User weltweit hatten sich ebenfalls schon einen Account gesichert. Hunderte Millionen Accounts folgten in den nächsten Jahren und heute ist Twitter neben facebook und Google Plus weltweit eines der bekanntesten sozialen Netzwerke.

Wer sich für die Entstehungsgeschichte interessiert, dem lege ich das Buch „Eine wahre Geschichte von Geld, Macht, Freundschaft und Verrat von Nick Bilton“ ans Herz.

Das Buch rekonstruiert sehr spannend geschrieben die Historie von Twitter und seinen Gründern. Wie so oft, hat Erfolg viele Väter! Prädikat: lesenswert!