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Die Revolution aus Kalifornien

2013 schickte der Axel Springer Konzern vier Mitarbeiter für ein halbes Jahr in die Keimzelle der Digital-Revolution: Im Silicon Valley sollten Kai Diekmann, Peter Würtenberger, Martin Sinner (einer der Idealo Gründer und jetziger Redcoon Chef) sowie Christoph Keese neue Insights gewinnen, Kontakte knüpfen und herausfinden was so berühmt an diesem Tal ist und warum es uns gerade mit einem Unternehmen nach dem anderen überrollt.

Letzter hat seine Erlebnisse nun in einem 320 Seiten starkem Buch mit dem Titel „Silicon Valley – Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt“ (Amazon Link) veröffentlicht.

Mich fesselt das Valley seit ich 1995 in San Francisco das erste Mal den Fuß auf amerikanischen Boden setzte. Von daher war es mir eine Freude das Buch zu lesen und es hat mich überrascht: Selten hat mich ein Buch so zum nachdenken gebracht, hat mir so viele Notizen entlockt und mich gleichzeitig so fasziniert.

Hierarchien stehen der Innovation nur im Wege.

In den ersten Kapiteln erzählt der Autor von seinen Erfahrungen und man bekommt ein gutes Gefühl für die Orte die man heute als Silicon Valley zusammenfasst. Auch die Universität Stanford und seine Rolle kommt hierbei nicht zu kurz.

Für Finanz-Laien wird die teilweise dubios wirkenden Finanzierungen von Startups etwas klarer. Allein im Valley wird jährlich gut 20x so viel Wagniskapital verteilt wie in ganz Deutschland zur Verfügung steht.

Innovativ ist nur, was Widerspruch hervorruft. Alles was Konsens produziert, kann nicht disruptiv sein.

In den letzten Kapiteln wird es zunehmend nachdenklicher, insbesondere um den Monopolisten Google wird ein düsteres Bild gezeichnet. Als Axel Springer Mitarbeiter begibt sich Herr Keese hier auf dünnes Eis, bemüht sich aber ein klares Bild zu zeichnen. Auch wenn ich hier nicht alle Meinungen mit dem Autor teile, so muss ich doch zugeben das es mich zumindest zum nachdenken angeregt hat ob es wirklich immer so gut ist jeden Google Dienst zu nutzen.

Mein Fazit:
Für jeden der sich für das Valley interessiert, mit disruptivem Wandel sowie der damit oft verbundenen digitaler Transformation beschäftigt, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre!

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Goodbye 1&1 – Welcome Kabel Deutschland!

Mein erster Internet-Anschluss war noch zu Analog-Einwahl-Zeiten mit einem 14k Modem – das muss so um 1995 gewesen sein. 3,5″ Disketten waren noch in, Windows 95 ist im Herbst rausgekommen – die ersten Online Erfahrungen sammelte ich noch mit Windows 3.11 for Workgroups.

Nach einigen wilden Jahren mit häufigen Provider-Wechseln bin ich bei 1&1 gelandet und jetzt über ein Jahrzehnt gefühlt gut damit gefahren. Zuletzt mit einer 16.000er Leitung.
Der Wunsch nach mehr Speed (insbesondere im Upload) war schon länger da nur 1&1 konnte mir an meiner Adresse nicht mehr bieten. Also weiter treu geblieben und abgewartet.

Bis dann vor ca. 14 Tagen mein VOIP Telefon-Dienst ausgefallen ist – einfach so. Bemerkt hat das bei 1&1 niemand, erst meine Störungsmeldung am Abend deckte das Problem auf.
Leider hat sich dann 1&1 in den folgenden 6 Tagen nicht mit Ruhm bekleckert – 6 Tage ohne Telefonie und mit wenig Unterstützung vom Support.

Geschenkt. Mir leuchtet ein, dass ich nur einer von vielen Nutzern bin.

Trotzdem war dies für mich der „Tropfen auf dem heißen Stein“ und die Kündigung ging einige Tage später raus.

Danach bei Kabel Deutschland (inzwischen Vodafone) für das 100 MBit/s Paket angemeldet und heute war es soweit. 5 Stunden Installationsarbeit vom Techniker haben sich ausgezahlt.
Zwar kommen bei weitem keine 100 Mbit/s an – aber es fühlt sich trotzdem gigantisch an! Danke Kabel – mal schauen wie lange die Liebe zwischen uns anhält!

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Die Arbeit ruft!

“Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.” – John F. Kennedy

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Buch Rezension: Das Ende des Projekt Managements

Ein Thema das mich schon seit längerem fasziniert, ist der Wechsel unserer (Arbeits-)Gesellschaft durch die „Digital Natives, Millenials oder auch Generation Y“ genannte junge Generation.

Die ersten der Geburtsjahre ab 1980 sind inzwischen im Berufsleben und in Führungspositionen angekommen.

Ronald Hanisch hat in seinem Buch „Das Ende des Projekt-Managements – Wie die Digital Natives die Führung übernehmen und Unternehmen verändern“ das Thema aufgegriffen und versucht einen Abriss zu geben.

Vorab: Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es auf 187 Seiten in großer Schrift nicht sehr viel Detailtiefe mitbringt.

Da ich selbst zu den ersten „Digital Natives“ gehöre und bereits seit über 10 Jahren als Führungskraft aktiv bin, interessiert mich das Thema sehr.

Bei vielen Anmerkungen kann ich mich wiederfinden, auch die Ableitung das viele der Veränderungen die die Generation Y mitbringt vermutlich in der Erziehung begründet sind, sind für mich nachvollziehbar.

Jeder jungen Führungskraft (oder auch älteren die sich mit Digital Natives „rumschlagen“ dürfen) kann ich das Buch wärmstens ans Herz legen.

Amazon Link: Das Ende des Projektmanagements

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